Begabtenförderung

Begabtenförderung 2013

 

Auch in diesem Jahr findet wieder ein Kurs statt. Das Programm steht, der Termin ist der 23.10. und 24.10.2013. Bitte wieder alle Anmeldungen über die VHS Rur-Eifel bei Frau Herpers. Ich wünsche uns allen auch dieses Jahr wieder viel Spaß und lehrreiche Momente! :-)

 

Begabtenförderung 2012

 

Auch diese Jahr finden wieder beide Kurse der Begabungsförderung statt. Ich möchte mich ganz herzlich bei der Kreis VHS, insbesondere bei Christine Herpers, bedanken. Auch den Sponsoren sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Das Programm übernehmen wir aus 2011. Das feedback, der Spaß in den Kursen und die glücklichen und beeindruckten Gesichter der Kinder und Jugendlichen haben uns überzeugt, den richtigen Weg gewählt zu haben.

Anmeldungen bitte über Frau Herpers, Tel. 02421/222 881 oder direkt über mich.

Termine:

 

Kinder zwischen  6 und 8 Jahren am 08.10. - 09.10.2012

Kinder zwischen 9 und 12 Jahren am 11.10. - 12.10.10.2012

 

 

Begabtenförderung in den Herbstferien 2011

Fotoprojekt: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“

 

Fotografieren als Instrument des ästhetischen Lernens hat zwei Funktionen: Bei jeglichem Fotografieren richtet sich die Aufmerksamkeit der Kinder auf ein bestimmtes Motiv. Sie fokussieren damit ihre allgemeine Wahrnehmung, sie betrachten ihre Umwelt bewusst selektiv – und damit genauer und detaillierter. Denn was fotografiert wird, ist immer nur ein Ausschnitt der visuell wahrgenommenen Wirklichkeit und es ist ein zeitlicher Ausschnitt der Lebenswirklichkeit. Den Moment, in dem sich das beabsichtigte Motiv zeigt, müssen die Kinder abpassen. Dazu ist höchste Konzentration nötig, die dadurch nebenbei geübt wird. Natürlich entsteht beim Umgang mit dem Fotoapparat auch ein grundlegendes technisches Verständnis und die Handhabung einer - noch so einfachen - Digitalkamera erfordert eine große Geschicklichkeit, womit die Feinmotorik intensiv geübt und verbessert wird.

 

Material

Optimal sind bei einer Gruppengröße von circa 10 Kinder 3 bis 5 Kameras.

Schritt 1: Vorbereitung

Unser Fotoprojekt lässt sich einfach und unkompliziert durchführen. Bereits ab drei Jahren können Kinder mit ein wenig Hilfe mit dem Fotoapparat umgehen und diesen kreativ und aktiv einsetzen. Auch wenn die meisten Kinder bereits einmal fotografiert haben ist es sinnvoll, ein derartiges Projekt sorgfältig vorzubereiten.

Hierzu werden wir einige Bilder vorbereiten und diese später gemeinsam mit der Gruppe zu besprechen. Sinnvoll sind hierfür:

Aufnahmen aus der Ferne geben einen Überblick über die gesamte Situation. Mit Detailaufnahmen bildet man immer nur einen kleinen Ausschnitt des Ganzen ab und gibt dem Betrachter die Möglichkeit, einmal ganz genau hinzusehen. Fotografiert man aus der Vogelperspektive, erscheinen große Dinge viel kleiner. Man schaut quasi von oben auf das fotografierte Objekt herunter. Bei der Normalperspektive fotografiert man aus Augenhöhe und lädt den Betrachter so ein, die Welt mit seinen Augen zu sehen. Aus der Froschperspektive wirken kleine Dinge plötzlich groß. Da kann ein Hamster schon mal so riesig wie ein Elefant erscheinen oder ein Grashalm wie ein Turm aussehen.

Anhand von Bildern können wir später mit den Kindern verschiedene Formate, Perspektiven und Bildausschnitte und die damit verbundene Wirkung des jeweiligen Bildes besprechen. Diese Liste lässt sich natürlich beliebig erweitern!

Schritt 2: Einführung in die Fotografie

Fragen wir die Kinder einfach nach ihren Erfahrungen mit Fotografie. Wer hat schon einmal fotografiert? Was wurde fotografiert? Wer besitzt eine eigene Kamera? Worauf muss man beim Fotografieren achten?


Es ist zudem wichtig, dass die Kinder verstehen, wie ein Fotoapparat funktioniert. Der eigene Körper eignet sich hierbei gut um Analogien zu schaffen und die verschiedenen technischen Aspekte verständlich zu machen. Fragen wir auch hier immer zuerst nach, was die kleinen FotografInnen bereits wissen.

Diese Analogien sind hilfreich:

Außerdem wichtig sind:

Sofern die Kamera eine Schlaufe für das Handgelenk besitzt, ist es hilfreich den Kindern dieses ebenfalls zu zeigen und mit dem Spruch „Hand durch’s Band!“ zu verknüpfen. Vor lauter Aufregung kann es nämlich durchaus vorkommen, dass die Kamera einmal aus den Händen gleitet. Mit einem Sicherheitsband um das Handgelenk kann so mancher Aufprall verhindert werden.

Schritt 3: Fotografieren

Nun geht’s ans Üben: Lassen wir die Kinder einige Bilder in verschiedenen Formaten und Perspektiven sowie identische Motive mit verschiedenen Bildausschnitten fotografieren. Diese können später beispielsweise am Computer gemeinsam besprochen werden.

Wichtige Fragen sind hierbei:

Diese Fragen lassen sich ebenfalls beliebig erweitern. Lassen wir die Kinder anschließend Ideen entwickeln, was und wo sie ihre Bilder gerne fotografieren wollen. Geben wir ihnen genügend Zeit, sich fotografisch auszutoben sowie geeignete Blickwinkel und Bildausschnitte zu finden.Wir geben, wenn nötig, Hilfestellung. Um Rangeleien zu vermeiden ist es manchmal hilfreich „Kamerakind“-Schilder zum Umhängen zu basteln: Nur wer das Schild trägt, darf fotografieren. Das Schild wird reihum weitergegeben, bis jedes Gruppenmitglied einmal am Zug war.

Mit Hilfe des Fotoassistenten, der in den meisten PCs automatisch geöffnet wird, sobald man eine Digitalkamera anschließt, können wir problemlos die Bilder auf Ihren Computer übertragen. Verbinden Sie hierfür Computer und Fotoapparat mit dem Fotokabel (Datenkabel). Der Assistent wird Sie durch die wenigen Klicks, die zur Datenübertragung notwendig sind, führen. Darüber hinaus könnten wir mit Ihrer Speicherkarte zu vielen Drogerien oder Copyshops gehen und sich Ihre Bilder über einen Fotodrucker sofort ausdrucken lassen.

Bildgestaltung

„Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“. Bilder, die Fragen aufwerfen, den Betrachter faszinieren und einfach schön sind, werden den oder die BetrachterIn in Staunen versetzen. Oftmals helfen hier auch ein pfiffiger Titel und eine angemessene Bildpräsentation (Rahmen, Passepartout, etc.). Weisen wir unsere Gruppe darauf hin, dass das Bild dennoch das wichtigste Element des Ganzen ist und der Titel passend gewählt sein sollte. Es geht also nicht darum mit dem Titel genau zu beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist oder möglichst viel oder pompös zu basteln. Vielmehr ist es wichtig, dass der Titel spannend ist und die gestalterische Umsetzung das Foto zusätzlich betont.


 

Unser Fotoprojekt bietet Kindern eine Bandbreite an Möglichkeiten, ihre Lebenswelt zu erkunden und ihre Weltsicht mit Hilfe von Medien zu gestalten und zu präsentieren. Nicht nur ihre optische Wahrnehmung wird durch derartige Aktivitäten geschult, die Kinder eignen sich auch technisches Handlungswissen an. Der Umgang mit einer Digitalkamera, das Übertragen von Bildern auf den Computer und bisweilen sogar erste Grundzüge der Bildbearbeitung können von älteren Kindern begleitet und teilweise sogar schon eigenständig durchgeführt werden. Den Kleinsten fehlt hier meistens jedoch noch das Verständnis für die technischen Vorgänge und auch die motorischen Fähigkeiten sind noch nicht ausreichend ausgebildet. Die Förderung der Medienkompetenz umfasst neben technischem Wissen auch Grundlagen der Fotoästhetik, wie Perspektiven, Formate oder Bildaufteilung. Auch die Sprach- oder Sozialkompetenzförderung steht im Zentrum eines jeden Fotoprojekts. Einen Platz in ablaufenden Gruppenprozessen finden, Kritik äußern und annehmen sind Elemente, die nicht zu kurz kommen dürfen.

Diese und weitere Informationen zu unserem Projekt finden Sie auf knipsclup.de und im medienpädagogischen Forum der Akademie Remscheid.


 

Projektablauf:

Unser Projekt wird in den Herbstferien 2011 stattfinden. Die Gruppen sollten nicht größer als 10 Kinder sein, welche in Altersgruppen von 6 – 8 Jahre und 9 – 12 Jahre unterteilt sind. Unser Projekt wird zweitägig angeboten. Pro Tag werden etwa 5 Zeitstunden benötigt. Stattfinden wird unser Projekt in den paradise-pictures Studios, Paradiesstraße 16, 52349 Düren.

  1. Tag:

Nach einem kurzen Kennenlernen werden wir Vorerfahrungen sammeln, das „Technische“ besprechen und die Räumlichkeiten des paradise-pictures Studio nutzen, um erste gemeinsame Erfahrungen zu sammeln, um uns mit der Kamera vertraut zu machen, erste Fotos zu schießen und gemeinsam zu besprechen.

  1. Tag:

Nun werden wir uns Motive im Freien (nach Möglichkeit an der nahegelegenen Rur) suchen, uns mit dem Sonnenlicht und der Perspektive beschäftigen. Später werden wir uns zur Besprechung unserer Bilder wieder im paradise-pictures Studio einfinden und gemeinsam unser Projekt und unsere Arbeiten reflektieren.


 

Die Kursleitung übernimmt Willy Schulze, exam. Lehrer und freier Fotograf, mit der Unterstützung des paradise-pictures Teams. Die Koordination und Terminvergabe werden von Frau Herpers, Kreis VHS Düren oder direkt von mir übernommen.